Bioethische Funktionslust – Aljoscha

Vom 14.September – 25.Oktober 2019

Der ukrainische Bildhauer und Maler Aljoscha (1974 geboren in Glukhov, Ukraine), ist durch seine konzeptionellen Installationen und Skulpturen basierend auf Ideen des Bioismus, des Biofuturismus und des bioethischen Abolitionismus international bekannt geworden. Er betrachtet seine Objekte als Lebewesen und konstatiert: „Ich erschaffe ästhetische Prototypen, Vorbilder für zukünftige Lebewesen. Die surreal wirkenden, filigran-kristallinen Kunstwesen aus Acryl auf Drahtgestellen waren auch schon auf dem Maidan in Kiew zu sehen. „B-Meetings“ nannte der Künstler seine humorigen Happenings dort. Aljoschas Werke zeichnen sich durch hohe Sensibilität ebenso aus wie durch eine gehörige Portion subversiven Humors. Eine Seelenverwandtschaft zu Nikolai Gogol, der märchenhaft Fantastisches von verlorenen Nasen oder toten Seelen schrieb scheint nicht unwahrscheinlich.